Samstag, 25. Oktober 2008

leere Seiten

Am 01.10. zog ich um, in eine (noch) internetfreie Wohnung, deshalb der Postfreie Oktober. Das ist also kein Dauerzustand sondern nur hoehere Gewalt. Ich entschuldige mich trotzdem. Warum ich dann das hier schreiben kann? Ich bin an einem Ort wo es Internet gibt und dieser Ort heisst Urlaub. Wenn ich mich von hier losgerissen habe, geht's wieder voran. Versprochen!

PS: ich wuerde ja von hier aus posten, aber dieser Rechner moechte mich keine Bilder hochladen lassen-Miststueck!

Montag, 22. September 2008

Mama Mia!

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Schwangere Frauen haben ein hartes Los. Kaum hat ein Test den bevorstehende Nachwuchs bestätigt, scheint eine unsichtbare Hand an ihrem Modebewusstsein zu zupfen. Sie zieht und zerrt so lang, bis die werdende Mutter, völlig erschöpft, für die folgenden neun Monate in eine Art Stil-leeres Universum umsiedelt. Zur Erholung (wahrscheinlich). Woher mein Argwohn gegen Schwangerschaftsbekleidung kommt? Schon seit Längerem habe ich den leisen Verdacht, dass sich parallel zur Erhöhung des hCG-Gehalts (Schwangerschaftshormon) im Blut auch ein Hormon entwickelt, das die plötzliche Leidenschaft für Latzhosen, wilde Muster und fragwürdige Formen entfacht. Wie soll man sich sonst all die öden Umstandsmode-Kollektionen in den Läden erklären? Ein kalter Schauer jagt mir beim Gedanken an die H&M-Mama-Abteilung über den Rücken (naja ein oder zwei nette Dinge gibt es schon). 
Mein Gott, ist so ein wachsender Bauch etwa eine Art Beurlaubung vom Sinn für Ästhetik? Haben Schwangere wirklich keine Wahl oder einfach nur keine Lust? Dass es Lichtblicke gibt, Frauen, die der penetranten, doch nicht so unsichtbaren, Hand der Modeindustrie, einfach auf die Finger hauen, beruhigt mich. Und eine ganz bezaubernde Dame gewährt ein wenig Starthilfe für den Mut zum "neuen Volumen". Ein Klick hier, und ihr betretet den Blog von Mareia, die nicht nur ihren wachsenden Bauchumfang sondern auch dessen modische Umrahmung dokumentiert. Hier kann man sicher etwas lernen. Und ich kann vielleicht nach einem Tag im Prenzlauer Berg wieder ruhiger schlafen.

Trench yourself!

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Warum denn so grimmig? Achso, du denkst wohl, wenn sich zu diesem wundervollen Outfit noch ein Lächeln gesellen würde, wäre es zu viel des Guten. Wir könnten Schwindel leiden und flattrige Herzen bekommen, hm? Lieb gemeint, aber mach' dir keine Sorgen, unsere Herzen sind so einiges gewöhnt, sie schlagen bei solch einem Anblick nur höher, aber auch darin haben sie Übung. Also, nur zu, trau' dich.

Donnerstag, 18. September 2008

Bang-Bang!

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Auf den ersten Blick sind das Babysachen. Süß. Aus groben Strick. Ein zweiter, näherer Blick und ein bisschen Hintergrundwissen lässt etwas mehr Tiefe in die Gedankengänge gelangen.
Der Künstler Dave Cole hat in seinem Zyklus "All American" ein paar Dinge verbunden, die für gewöhnlich unvereinbar scheinen. Krieg und die kindliche Unschuld. All die Babybekleidung ist aus kugelsicherem Material, das Fläschchen einer Granate nachgeahmt. Die Aussage dahinter: natürlich ungeheuer plakativ und voraussehbar, aber nicht unwichtig. Wie schafft es etwas mörderisches und unbarmherziges wie Krieg sich einen Weg in die Gesellschaft zu bahnen und salonfähig zu werden? Camouflage-Kindersachen, Gewalt-Videospiele, uneingeschränkter Patriotismus sind ja keine Seltenheit und ein Spielzeuggewehr hat fast jeder Junge. Leider ist die Ausstellung in Boston und kann nicht als Sonntagsempfehlung dienen. Aber ein Klick auf die Internetseite der Galerie lohnt sich.

Sonntag, 14. September 2008

Von Grause-Druden, Borka-Räubern und Bärengrotten

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Als sich das Berliner Feier-Volk heute Morgen vom Club auf den Weg zur Afterhour machte, begaben meine lieben Freunde und ich uns in den Mauerpark, zum Flohmarkt. Bei Eiseskälte brachten wir frohgemut T-shirts an die Massen und Kleingeld in unser Portemonnaie. Bei all dem Eifer darf das eigene Wohl natürlich nicht zu kurz kommen und deshalb erstand ich mir  2 tolle "Ronja Räubertochter"-Hörspielkassetten und habe sie, wieder im trauten Heim angekommen, bei Tee, Wärmflasche und Nudeln, in einem Schwung durchgehört. Jetzt ist mir warm, ich bin froh und empfehle das Hörspiel-Abenteuer hiermit weiter.

Freitag, 12. September 2008

Let's talk about Socks Baby!

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Warm sollen sie halten, dehnbar sein und möglichst keine Löcher haben.
So weit, so gut. 
"Halt mal! Schön sollen sie auch noch sein!" höre ich da hinten schreien. Nix leichter als das! Die Sonne geht-die Strümpfe kommen, so war's schon immer und so wird's bleiben. In den Läden platzen die Regale geradezu aus den Nähten vor Strumpfhosen, Leggins und Söckchen, man muss sich nur noch durch die Massen wühlen und entscheiden. Ob wild geringelt oder uni-farben, erlaubt ist, was gefällt. Kniestrümpfe zu kurzen Hosen, Signal-Strumpfhose unter Pastellkleid, Legwarmers zum Rüschenrock, Socken die aus dem Stiefelschaft blitzen...und und und.